
Madagaskar
Insel der Baobabs, Lemuren und Kontraste
Madagaskar – Das geheimnisvolle Reich der Lemuren
Madagaskar ist eine der außergewöhnlichsten Inseln der Welt und begeistert mit einer einzigartigen, größtenteils endemischen Tier- und Pflanzenwelt. Von der Hauptstadt Antananarivo führen Reisen zu spektakulären Naturwundern wie der Avenue des Baobabs, den bizarren Kalksteinformationen im Tsingy de Bemaraha und artenreichen Regenwäldern voller Lemuren. Kleine vorgelagerte Inseln wie Nosy Be bieten traumhafte Strände und Erholung. Madagaskar verbindet Abenteuer, Natur und Kultur zu einem geheimnisvollen und unvergesslichen Reiseerlebnis.


Was macht das Land so besonders für uns?
„Madagaskar – das geheimnisvolle Land der Lemuren!“
Tonga Soa – so heißen die freundlichen Einheimischen ihre Gäste auf madegassisch herzlich willkommen! Wer kennt nicht die Mythen rund um das geheimnisvolle Madagaskar von dem berühmten Lied „Wir lagen vor Madagaskar und hatten die Pest an Bord“ oder von dem gleichnamigen Animationsfilm „Madagaskar“! Seien Sie ehrlich, haben Sie nicht auch schon immer davon geträumt, das Geheimnis Madagaskars zu entdecken, das Land, wo angeblich der Pfeffer wächst? Und das zu Recht! Großartige Sehenswürdigkeiten, imposante Felsformationen, eine zum Teil endemische Pflanzen- und Tierwelt sowie bizarre Küsten und kleine vorgelagerte Inseln mit traumhaften Sandstränden sorgen für eine unvergessliche Reise.
Ankommend in der Hauptstadt Antananarivo beginnt die Reise zunächst mit den Sehenswürdigkeiten dieser Stadt. Gönnen Sie sich einen Tag im impulsiven Leben. Hoch über der Stadt thront der Palastkomplex Rovaaus dem 17. Jahrhundert. Aus der Zeit des Merina-Königreiches erkunden Sie die königlichen Gräber. Besuchen Sie den Barockpalast Andafiavaratraund bestaunen Sie die lila blühenden Jacarnada Bäume am Anosy-See im Stadtzentrum.
Wohin zuerst auf der viertgrößten Insel der Welt vor dem Festland Ostafrikas im Indischen Ozean liegend? In allen Himmelsrichtungen finden Sie unvergessliche Sehenswürdigkeiten und Naturschauspiele. Beginnen wir unsere Rundreise Richtung Westen: Jeder hat schon einmal die Bilder von der Avenue des Baobabs in Morondava gesehen, die Straße der über majestätischen, bis zu 30 Meter hohen Affenbrotbäume, die besonders im Morgen- und Abendlicht ein farbenfrohes Licht bieten.
Erkunden Sie die surreal wirkende Landschaft imTsingy de Bemaraha Nationalpark. Die Kalkstein-Nadeln (Tsingys) können auf Klettersteigen und einzigartigen Hängebrücken bewandert werden, ein einzigartiges Abenteuer in bizarrer Landschaft.
Mit viel Glück laufen Ihnen die ersten Lemurenarten im Kirindy Trockenwald über den Weg. Die Insel ist bekannt dafür, da die seltenen Lemurenarten wie das Aye Aye, endemisch auf Madagaskar sind und daher unter besonderem Schutz in der vielfältigen Fauna des Reservats stehen.
Das Tsiribihina Manambolo Land bietet in der Mangroven Flusslandschaft wunderschöne Ausflugsmöglichkeiten. Mit Fahrten in Pirogen(Einbaum) treiben Sie vorbei durch grüne Landschaften, entdecken nicht nur die bunten Dörfer am Flussufer, sondern achten auch auf die Krokodile, die ihre Köpfe immer mal wieder aus dem Wasser strecken.
Lernen Sie bei dem Ausflug unter anderem kleine Fischerdörfer wie Belo sur Mer mit traditioneller Kultur und einheimischen Essen kennen.
Der Norden Madagaskar steht den Schönheiten des Landes nichts nach. Die Tsingys und Lemuren ziehen sich weiter durchs Land. Im Ankarana Nationalpark bestaunen sie die scharfen Kalkstein-"Tsingys", lassen Sich in den tiefen Höhlen von Fledermäusen erschrecken und finden hier neben den Lemuren viele anderen Reptilienarten. Haben Sie schon einmal von einem Tier namens Fossagehört? Sie werden es entdecken, das größte Raubtier Madagaskar, was nur hier lebt.
Und weiter geht’s auf Lemurenentdeckung. Der Montagne d'Ambre Nationalpark mit seinem dichtem Regenwald und vielen Wasserfällen ist ein Paradies für eine Fülle von Tieren. Und wieder Tsingys, dieses Mal die Red-Tsingymit leuchtenden roten Nadeln-Felsen und Schluchten formt das unglaubliche Landschaftsbild. Versäumen Sie nicht den Ankarafantsika Nationalpark: Ein weiteres Highlight mit unzähligen Primaten- und außergewöhnlicher Vogelwelt.
Die Hauptinsel Madagaskar ist keine Strandinsel, auch wenn man es wegen des Indischen Ozeans vermuten könnte. Dafür bieten aber kleine vorgelagerte Inseln das Paradies auf Erden. Einige Tage sollten es schon sein, wie zum Beispiel die bekannteste Insel Nosy Be. Die Insel wird auch „Insel der Düfte“ genannt, da dort das ätherische Öl der Ylang-Ylang Pflanze hergestellt wird. Natürliche Kraterseen bieten Ausflugsmöglichkeiten, und lange Sandstrände laden zum Erholen ein. Die Insel ist außerdem Ausgangspunkt für Ausflüge zu den kleineren Nachbarinseln wie Nosy Komba, der LemureninselNosy Tany Kely. Wer das Schnorcheln und Tauchen in einer famosen Wasserunterwelt sucht oder lieber Kiten und Surfen möchte, fährt in die Sakalava Bucht nach Diego Suarez.
Im Osten Madagaskars locken dichte Regenwälder voller endemischer Lemuren, wie der Indri, der größte seiner Art, im Andasibe-Mantadia Nationalpark.
Der historische Canal des Pangalane ist eine lange Wasserstraße, ein Netzwerk aus Flüssen und Seen, das die Küste parallel zum Meer durchzieht und unter anderem auch ein wichtiger Transport weg ist. Eine Bootsfahrt durch das seichte Wasser mit unberührter Natur ist ein lohnenswerter Ausflug. Am Ende des Kanals befindet sich das „Nest der Träume“ Ankanin’ny Nofy, ein Paradies für Naturliebhaber. Weitere Lemuren sind im Maromizaha Reservat zu entdecken. Der Osten ist perfekt für Naturliebhaber, Abenteurer und Erholungssuchende, die das Strandleben genießen möchten. Fahren Sie zu der tropischen Insel Sainte-Marie mit Traumstränden und Walbeobachtung (Juli-September) sowie Vanille-Zentren wie Antalaha.
Möchten Sie auf den Spuren des Schiffes von „Wir lagen vor Madagaskar …“ wandeln? Dann besuchen Sie die Inseln Île Sainte-Marie mit dem Strand Nosy Boraha. Vielleicht entdecken Sie auf der ehemaligen Pirateninsel nicht nur Piraten, sondern auch die Buckelwale von Juli bis September.
Fahren wir weiter in den Süden Madagaskars, eine faszinierende Mischung aus kargen Landschaften, beeindruckenden Nationalparks wie dem Isalo-Nationalpark mit tiefen Schluchten sowie dem Ranomafana-Nationalpark, bekannt durch die einzigartigen Lemurenarten und dichten Regenwälder. Bestaunenswert ist auch das Anja Community Reserve mit Glücke, die seltenen Katta Lemuren zu sichten oder das Berenty Reservat mit dem ariden Dornenwald. Machen Sie eine Zugfahrt in Fianarantsoaund Manakara und lassen Sie die unbeschreibliche Natur an sich vorüberziehen. Die kontrastreiche Nationalstraße 7 (RN7) führt Sie durch traditionelle Dörfer, unvergleichlicher Landschaft bis hin zu den Stränden des Südens.
Der bekannteste Strand ist sicher der um Ifaty. Aber auch Abschnitte wie Anakao, Salary Bay oder Manafiafy bieten nicht nur atemberaubende Strände, sondern sind im Hinterland von schönster Natur geprägt.
Im Landesinneren Madagaskars locken einzigartige Naturwunder wie die scharfen Kalkstein-Tsingys, grüne Nationalparks voller Lemuren (z.B. in Analamazaotra), vulkanische Landschaften mit Kraterseen und Wasserfällen sowie das geschichtsträchtige Königliche Ambohimanga, das die reiche Kultur des Landes widerspiegelt. Gewürzplantagen verströmen exotische Düfte, während die zentrale Hochebene spektakuläre Wanderungen ermöglichen.
Überzeugen Sie sich selbst, egal, in welcher Himmelsrichtung, ob Westen, Norden, Osten oder Süden oder im Landesinneren, es gibt auf Madagaskar keinen Ort, der nicht überzeugt. Noch viele etliche Naturparadiese, die hier nicht erwähnt sind, lohnen einen Abstecher, um auf Entdeckungsreise zu gehen. Jeder Tag verbirgt ein neues Abenteuer in Regenwäldern oder am Strand. Fühlen Sie sich als Ihr eigener Pirat und lassen sich von der entspannten Herzlichkeit der Madegassen anstecken. Und nur Sie entscheiden, welches der vielen Lemuren denn für Sie das schönste Tier ist. Die geheimnisvolle Insel Madagaskar – das Land der einzigartigen Lemuren, heißt Sie auf das herzlichste willkommen - Tonga Soa!
(Diese Version ist von Henning vom 03.02.2026 per Mail, bitte inhaltlich und orthografisch prüfen)






















